Branchen / Bauindustrie
In der Öl- und Gas- sowie der Elektrizitätswirtschaft werden große Vorhaben angestoßen. Besonders im Wasserbausektor gibt es neben vielen kleineren Projekten wie im Kanalisationsbau auch größere Bauvorhaben für große Staudämme in der Föderalen Region Kurdistan-Irak. Ein Überblick über Ingenieurs- und Industriebauprojekte
1. Raffinerien, Öl- und Gasindustrie
2. Elektrizitätswerke
3. Sonstige Industriezweige
1. Raffinerien, Öl- und Gasindustrie
Landesweit
Irak und Syrien planen Pipeline-SanierungDie irakische und syrische Regierung wollen die Ölpipeline zwischen der nordirakischen Stadt Kirkuk und dem syrischen Mittelmeerhafen Banyas instandsetzen sowie mehrere neue Öl- und Gaspipelines bauen. Unklar ist noch, ob die russische Firma Stroy Trans Gas, die im syrischen Gassektor aktiv ist, die Reparaturen durchführt. Die Kirkuk-Banyas-Pipeline ist stark sanierungsbedürftig, da sie seit 2003 nicht mehr in Betrieb ist. Sie verläuft auf einer Länge von 235 Kilometern und verfügt über eine Kapazität von bis zu einer Million Barrel Erdöl täglich. (15.09.2010; SANA/Sumariya News/Syria-Oil)
Raffinerien: Irak sucht InvestorenDie irakische Regierung sucht Investoren, um vier Raffinerien mit geschätzten Gesamtkosten von 23 Milliarden US-Dollar zu errichten. Die Anlagen sollen eine Gesamtkapazität von 740.000 Barrel pro Tag haben und in den Provinzen Dhi Qar, Maysan, Kerbala und Kirkuk entstehen. Nachdem sich keine Investoren finden ließen, erhöhte das irakische Ölministerium sein Angebot von einem auf fünf Prozent Ermäßigung für die Investoren auf den Erwerb von Rohöl. (05.07.2010; KUNA)
Nordirak
Neue Raffinerie für KirkukDas US-amerikanische Unternehmen Shaw hat vom irakischen Ölministerium den Auftrag für den Bau einer Raffinerie in der Provinz Kirkuk erhalten. Die Raffinerie, die zwischen den Städten Kirkuk und Dibis entstehen soll, verfügt laut Plan über eine Kapazität von 150.000 Barrel.
Der Genehmigung sollen nach Angaben eines Mitglieds des Ölausschusses der Provinz zähe Verhandlungen mit Bagdad vorangegangen sein. Bereits im Juli vergangenen Jahres gab die Shaw Group bekannt, Verträge mit dem Ölministerium über die Konstruktions- und Designarbeiten für zwei Raffinerien in Kirkuk und der südirakischen Provinz Maysan geschlossen zu haben. (22.04.2010; AK News)
Südirak
Französische Firma baut Raffinerie samt KraftwerkDas irakische State Company Oil Project (SCOP) hat das französische Unternehmen Technip unter Vertrag genommen. Technip soll den Bau einer Raffinerie in Kerbala, rund 110 Kilometer südöstlich von Bagdad, planen und umsetzen. Es geht dabei um achtzehn Prozesseinheiten, externe Anlagen, Infrastruktur sowie um ein Kraftwerk. Die Raffinerie wird nach ihrer Fertigstellung Anfang 2010 täglich 140.000 Barrel verarbeiten. Zu den Produkten gehören Flüssiggas, Benzin, Kerosin, Diesel, Schweröl und Asphalt. Die Planungskosten belaufen sich auf umgerechnet rund zwanzig Millionen Euro. (20.02.2009, MEED)
Eine der größten Raffinerien des Landes entstehtDie saudi-arabische Al-Saeed Group plant den Bau einer Raffinerie im Distrikt Al-Shanafiya in der Provinz Diwaniya. Mit einer geplanten Kapazität von 650.000 Barrel pro Tag wäre es eine der größten Raffinerien im Irak. Neben der Raffinerie soll zusätzlich eine Fabrik für petrochemische Produkte entstehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen soll beinahe 24 Millionen Euro (30 Millionen US-Dollar) und die Bauzeit drei Jahre betragen. (04.03.2009, Aswat al-Iraq)
Anlage zur Trennung von Erdgas und RohölIm Ölfeld Nour ist der Bau einer Gastrennanlage bereits abgeschlossen. Techniker der provinzeigenen Ölfirma führten die Arbeiten durch, die 1,4 Millionen Euro gekostet haben. Die Anlage soll täglich 6.000 Barrel Erdgas vom Rohöl trennen. Die Provinz Maysan liegt ungefähr 300 Kilometer südöstlich von Bagdad und ist reich an Erdölvorkommen. (19.02.2009, Aswat al-Iraq)
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Tschechische Firmen sanieren die größte Raffinerie im SüdirakDrei kleinere tschechische Firmen haben Verträge mit einem finanziellen Volumen von umgerechnet zwischen 38 und 54 Millionen Euro für die Sanierung und Erweiterung der Basra-Raffinerie erhalten. Mit einer Kapazität von 160.000 Barrel pro Tag ist sie die größte Raffinerie im Südirak. Zusätzlich soll eine neue Raffinerie mit einer geplanten Kapazität von 70.000 Barrel pro Tag durch eine der namentlich nicht genannten tschechischen Firmen gebaut werden. Basra ist die Provinz mit den größten Erdölvorkommen im Irak. Die gleichnamige Hauptstadt der Provinz liegt rund 590 Kilometer südöstlich von Bagdad. (18.03.2009, iraqdirectory.com)
US-Firma investiert in der ÖlindustrieDas US-amerikanische Unternehmen Baker Hughes wird in den kommenden Tagen mit der Realisierung von drei Projekten in der südirakischen Provinz Basra beginnen. Die drei Vorhaben haben ein Gesamtvolumen von knapp 170 Millionen Euro. Gebaut werden soll eine Fabrik für petrochemische Erzeugnisse, eine Werkstatt für die Reparatur und Instandhaltung von Bohrequipment für die Ölindustrie sowie ein Weiterbildungszentrum für Angestellte der Öl- und Gasbranche. (22.01.2010; Al-Malaf Press)
2. Elektrizitätswerke
Bagdad Lizenz für Gaskraftwerk in Taji erteiltDas irakische Kabinett hatder Firma URUK Engineering aus den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Lizenz zum Bau eines Gaskraftwerks erteilt. Der irakische Regierungssprecher Ali al-Dabbagh sagte: “Das Unternehmen aus Dubai wird das Kraftwerksprojekt Taji nahe Bagdad innerhalb von fünfzehn Monaten realisieren. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf knapp 57,5 Millionen Euro.” (21.09.2009; Aswat al-Iraq /Ame Info)
Konzern aus Abu Dhabi baut KraftwerkDer nationale Energiekonzern des Emirats Abu Dhabi, Taqa, plant den Bau eines Elektrizitätswerks in der Umgebung von Bagdad. Das Werk soll über eine Kapazität von 500 Megawatt verfügen. Laut Plan beginnt der Bau noch in diesem Jahr. Zunächst sollen knapp 170 Millionen Euro in den nächsten Monaten investiert werden. (28.10.2009; reuters)
Nordirak
Neues Gaskraftwerk für KirkukIn der
nordirakischen Provinz Kirkuk schloss vor wenigen Tagen eine
italienische Firma Arbeiten an drei Blöcken eines Gaskraftwerks ab. In
derselben Provinz saniert ein deutsches Unternehmen einen weiteren Block
eines anderen Gaskraftwerks. (10.05.2010; reuters / Aswat Al-Iraq /
utilities-me)
Südirak
Franzosen bauen Kraftwerk im SüdirakDas französische Unternehmen Alstom hat eine Absichtserklärung mit dem irakischen Elektrizitätsministerium über drei Projekte zur Verbesserung der Stromversorgung im Südirak unterzeichnet. Der Vorvertrag sieht den Bau eines Kraftwerks in der Provinz Basra vor. Es soll drei Blöcke mit einer Kapazität von je 400 Megawatt haben. Zudem wollen die Franzosen ein Gaskraftwerk mit 180 Megawatt Leistung in der südirakischen Provinz Nadschaf sanieren, das der Konzern 1975 gebaut hatte. Das dritte Vorhaben umfasst die Ausrüstung und die Leitung von mehreren Umspannwerken im ganzen Land. (02.08.2010; Aswat Al-Iraq / Alstom)
Baubeginn für chinesisches KraftwerkDie chinesische Firma Shanghai begann in diesen Tagen mit dem Bau eines Wärmekraftwerkes für 700 Millionen Euro. Bereits im Oktober vergangenen Jahres war der Grundstein in der südostirakischen Provinz Wasit gelegt worden. Das Kraftwerk „Az-Zubaidiya“, das 70 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Kut liegen wird, soll über vier Blöcke mit einer Kapazität von je 330 Megawatt verfügen. (03.05.2010; Aswat Al-Iraq)
Kanadische Firma baut zwei KraftwerkeDas kanadische Unternehmen SNC-Lavalin wird zwei Gaskraftwerke im Irak errichten. Laut Plan soll innerhalb von 18 Monaten ein Werk in Kerbala und ein zweites in Hilla enstehen. Die beiden Bauvorhaben wird SNC in Kooperation mit dem irakischen Unternehmen Al-Hurra International realisieren. Die Kosten belaufen sich auf je knapp 60 Millionen Euro. (04.01.2010; Aswat Al-Iraq / Iraq Directory / Canada.com)
Deutsches Unternehmen errichtet SolarkraftwerkEin deutsches Unternehmen plant ein Solarkraftwerk in Kerbala mit einer Kapazität von 400 Megawatt zu errichten. Eine vorläufige Zusage hat die nationale Investitionsbehörde dem Bauvorhaben heute erteilt. Die Anlage könnte den Strombedarf der gesamten südwestlich von Bagdad gelegenen Provinz Kerbala decken. (10.07.2009, National Media Center)
Südkoreaner planen Gaskraftanlage in BasraDas südkoreanische Unternehmen STX Heavy Industries hat in der vergangenen Woche einen Vertrag über den Bau einer Gaskraftanlage unterzeichnet. Es wird eine Leistung von 500 Megawatt haben. (08.02.2010; AsiaPulse)
Japan gibt Kredit für KraftwerksbauUmgerechnet 2,7 Milliarden Euro ist die Höhe des Kredits, den Japan dem Irak unter anderem für den Kraftwerksbau der South Power Station im Süden des Landes gewährt hat. (05.02.2009, Aswat Al-Iraq)
Grundsteinlegung für Gaskraftwerk in AmaraHeute wurde der Grundstein für ein neues Gaskraftwerk in Amara gelegt. Das Kraftwerk al-Kahlaa soll 73 Millionen Euro kosten und über 180 Megawatt Kapazität verfügen. Eine US-amerikanische Firma will den Bau des Elektrizitätswerks innerhalb von drei Monaten beenden. (13.05.2009, Aswat Al-Iraq)
Indische Firma unterzeichnet MoU über Kraftwerksbau Die Investitionsbehörde Muthanna hat mit dem indischen Unternehmen RAD Internationals Group Vorverträge über drei Großprojekte in der Provinz unterzeichnet. Bei den Projekten handelt es sich um die Errichtung eines Elektrizitätswerks mit einer Leistung von 500 Megawatt, eines Zementwerks mit einer Kapazität von zwei Megatonnen jährlich und einer Wohnsiedlung mit 5000 Wohneinheiten. Über die Investitionssumme wurde nichts bekannt. Im Juli sollen Vertreter der Investitionsbehörde nach Indien reisen, um Machbarkeitsstudien und Details des Projekts zu besprechen. (19.06.2009, Aswat Al-Iraq)
Region Kurdistan
Mobiles Kraftwerk in Sulaymaniya im BauSüdlich von Sulaymaniya wurde mit den Bauarbeiten an einem mobilen Kraftwerk begonnen. Es wird sechzehn Megawatt Leistung liefern und kostet 170 Millionen Euro. Das Projekt soll in 200 Tagen abgeschlossen sein. (30.12.2008, rebuilt-iraq-expo) Die Provinz Sulaymaniya ist eine der drei Provinzen der Föderalen Region Kurdistan-Irak und liegt ungefähr 350 Kilometer nordöstlich von Bagdad.
Drei neue Kraftwerke im BauDrei Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 850 Megawatt befinden sich gegenwärtig im Bau. In der Region Khabat soll ab Mitte Juni ein ölbetriebenes Elektrizitätswerk 300 MW Strom produzieren. Das Vorhaben wird von der Regierung Südkoreas realisiert.
Ein weiteres Kraftwerk in der nördlichsten Provinz Dahuk mit einer Leistung von 150 MW und Baukosten von über zwanzig Millionen Euro soll innerhalb von achtzehn Monaten fertiggestellt werden. Über ein drittes Projekt zum Bau eines Kraftwerks in Dertlok in der Provinz Dahuk wurden keine weiteren Details bekannt. (08.06.2009, PUK Media)
Irakisch-syrische Industriegebiete an der Grenze geplantDie Industrieministerien des Irak und Syriens planen gemeinsame Industriezonen im Grenzgebiet beider Länder. Beim einem Treffen des syrisch-irakischen Industriekomitees wurde die Möglichkeit gemeinsamer Vorhaben im Bereich der petrochemischen Industrie, der Düngemittelherstellung und der pharmazeutischen Industrie diskutiert. Die Industriezonen sollen in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern sowie mithilfe privater Investoren beider Länder realisiert werden. In einem weiteren Treffen, das für nächsten Monat geplant ist, sollen Details zu infrastrukturellen Maßnahmen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Realisierung des Großprojekts erörtert werden. (03.06.2009, AmeInfo / Syrisches Industrieministerium)
Irak baut BiokraftstoffanlageEin emiratisch-algerisches Unternehmen plant mithilfe der Anlage Bioethanol aus landwirtschaftlichen Abfällen von Datteln und Palmen zu gewinnen. Die irakische Regierung begrüßte das umweltfreundliche Vorhaben, von dem sie sich auch eine Förderung des Dattelanbaus verspricht. Aus 100 Tonnen verdorbenen Datteln können 35 Tonnen Bioethanol gewonnen werden. Der umweltfreundliche Brennstoff kann für den Antrieb von Kraftfahrzeugen sowie zur Erzeugung von Strom dienen. (15.09.2009; Aswat al-Iraq)
Region Kurdistan-Irak ArcelorMittal baut Stahlwerk im NordirakDer Stahlkonzern ArcelorMittal hat eine Absichtserklärung mit dem türkischen Unternehmen Dayen über den Bau eines Stahlwerks in der kurdischen Provinz Sulaimaniya unterzeichnet. Laut Vereinbarung will das Joint-Venture bis zu 95 Millionen Euro in die Errichtung des Stahlwerks investieren. Die Bauarbeiten sollen bereits im Frühjahr dieses Jahres beginnen und bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Zunächst soll die Produktion mit 250.000 Tonnen Stahl pro Jahr beginnen. Später soll die Kapazität auf 500.000 Tonnen pro Jahr gesteigert werden. (17.03.2010; ArcelorMittal)
Italiener bauen Recyclingfabrik in KurdistanDas italienische Unternehmen WJP will für 250 Millionen Euro eine Recyclinganlage in Tandschro nahe der Stadt Sulaimaniya errichten. Die Fabrik soll in Kooperation mit einer lokalen Baufirma innerhalb von zwei Jahren entstehen. (13.10.2009; National Media Center)
Südirak
Zementwerk Kerbala: Lafarge beginnt SanierungDer
französische Anlagenbauer Lafarge wird die Leitung des Zementwerks
Kerbala Ende des Monats von der staatlichen Firma Southern Cement
übernehmen und mit den Sanierungsarbeiten beginnen. Zunächst soll die
Produktionsstrecke 1 instandgesetzt und ein werkseigenes Kraftwerk mit
45 Megawatt errichtet werden. Danach wollen die Franzosen die
Produktionsstrecke 2 mit Hilfe internationaler Firmen sanieren, wofür
derzeit Ausschreibungen laufen. Die Investitionskosten belaufen sich auf
200 Millionen US-Dollar. Nach der 30-monatigen Modernisierungsphase
soll die Gesamtkapazität 1,8 MT Zement pro Jahr betragen. Partner der
Franzosen bei den Baumaßnahmen ist die irakische Firma Al-Rawad.
(16.09.2010; Aswat Al-Iraq)
Nadschaf: Chinesen sanieren TextilfabrikEine
chinesische Firma hat den Zuschlag für die Modernisierung der
staatlichen Fabrik für Herrenbekleidung in Nadschaf erhalten. Die
Vereinbarung mit dem irakischen Industrieministerium sieht vor, dass die
Chinesen für 9,5 Millionen US-Dollar eine 7000 Quadratmeter große
Fabrikhalle bauen und mit Maschinen ausstatten. In der neuen Halle
sollen jährlich 100.000 Herrenanzüge produziert werden. (08.09.2010;
Aswat Al-Iraq)
Chinesen bauen Zementanlage in MuthannaDer staatliche chinesische Konzern CNBM hat mit dem Bau eines Zementwerks in der südirakischen Provinz Muthanna begonnen. Die Anlage, die 20 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Samawa errichtet wird, hat ein Investitionsvolumen von 270 Millionen US-Dollar und eine geplante Kapazität von über 3000 Tonnen Zement pro Tag. Auftraggeber für das Projekt ist ein Konsortium irakischer Investoren. Die Bauzeit beträgt drei Jahre. (30.08.2010; Aswat Al-Iraq / Muthanna Governorate)
Muthanna: Milliardeninvestition in IndustrieparkDas Joint-Venture der Unternehmen Pentad und Concritech, dem elf australische Firmen angehören, hat am vergangenen Sonntag den Grundstein für einen Industriepark östlich der südirakischen Stadt Samawa gelegt. In der „Samawa Industrial City“ sollen für 1,1 Milliarden Euro neun Fabriken gebaut werden. Geplant ist, dass dort in drei Jahren Zement, Beton, Fertighausteile, Isolationsmaterialien, Salz, medizinischer Sauerstoff, Plastik, Waschmittel und Zementsäcke hergestellt werden. Zusätzlich ist eine Siedlung für Fabrikarbeiter und ein Ausbildungszentrum für über 100 Millionen Euro geplant. (28.04.2010 Aswat Al-Iraq)
Basra: Koreanischer Industriekonzern startet durchDas südkoreanische Unternehmen STX Heavy Industries hat in der vergangenen Woche einen Vertrag mit der irakischen staatlichen Firma für Petrochemie über den Bau eines Fabrikkomplexes für 2,3 Milliarden Euro unterzeichnet. Nach Abschluss der Bauarbeiten in 2014 sollen dort Äthylen, Propen, Polyethylen und PVC hergestellt werden.
(01.03.2010; reuters)
Südkoreaner bauen Stahlwerk in BasraDas südkoreanische Unternehmen STX Heavy Industries hat in der vergangenen Woche einen Vertrag über den Bau eines Stahlwerks unterzeichnet. Das Stahlwerk soll eine Kapazität von drei Millionen Tonnen Stahl haben. (08.02.2010; AsiaPulse)
Recyclingfabrik für KerbalaDer Provinzrat von Kerbala hat vier Vorverträge mit ausländischen Firmen geschlossen, darunter auch mit einer libanesischen Firma zur Errichtung einer Recyclingfabrik. Diese soll Strom erzeugen sowie Papier, Plastik und Düngemittel herstellen. Über die Projektvolumina wurde nichts bekannt. (10.07.2009, al-Sabah)
Italiener modernisieren IndustrieanlagenItalienische Unternehmen haben gestern sechs Absichtserklärungen mit der Investitionsbehörde der Provinz Maysan im Südwesten des Irak unterzeichnet. Vier der Investitionsvorhaben umfassen die Modernisierung von Produktionsstätten für Papier, Zucker, Öl und Plastik. (05.08.2009; Aswat al-Iraq)
9,6 Millionen Euro für Sanierung der Ur-Fabriken
Das irakische Ministerium für Industrie und Mineralische Bodenschätze stellt umgerechnet rund 9,6 Millionen Euro zur Sanierung des staatlichen Betriebs Ur in der Provinz Dhi Qar bereit. Der Betrieb umfasst mehrere Fabriken, darunter eine Plastikfabrik, und fasst 5.200 Angestellte. (09.02.2009, Aswat al-Iraq)
Rumänische Firmen investieren in WassitDie Investitionsbehörde der südöstlichen Provinz hat Absichtserklärungen über zwei Investitionsvorhaben mit einer Gruppe von 21 rumänischen Firmen unterzeichnet. Bei den zwei Projekten handelt es sich um die Errichtung eines Ziegelwerks und einer Speiseölmühle. Für die Zukunft sind laut Angaben des Vorsitzenden der Investitionsbehörde, Sattar Dschabir, weitere Investitionsprojekte mit diesen Unternehmen geplant. (14.07.2009, Aswat al-Iraq)
Chinesische Firmen planen IndustriegebietMehrere chinesische Firmen haben drei Absichtserklärungen für Investitionsprojekte in der südostirakischen Provinz Maysan bei der dortigen Investitionskommission unterzeichnet. Die Vorverträge umfassen neben einem Umweltprojekt den Bau von 3000 Wohneinheiten sowie die Realisierung eines großangelegten Industriegebiets. Nach Angaben des Vorsitzenden des Provinzrats Maysan sollen auf dem Industriegelände 50.000 Arbeitsplätze entstehen. Zur Art der Industrien wurden nicht bekannt. (04.06.2009, Aswat al-Iraq)
Holländische Firma baut Halal-SchlachthofEine holländische Firma hat mit den Bauarbeiten für einen Schlachthof für knapp 7,4 Millionen Euro in Kerbala begonnen. Laut Plan wird der Schlachthof nach fünf Monaten Bauzeit seinen Betrieb aufnehmen. Dann können pro Stunde 150 Schafe oder Rinder geschlachtet werden. (23.11.2009; Aswat al-Iraq)
Wiederaufbau des Agrar-Sektors in KerbalaDie ortsansässige Firma Al-Kafeel will eine Viehfutterfabrik für knapp zwölf Millionen Euro errichten. Zudem ist die Errichtung und die Modernisierung von insgesamt 15 Silos und der Bau von Betrieben zur Eier-, Rindfleisch- und Kuhmilchproduktion vorgesehen. (18.02.2010; Aswat Al-Iraq)
Libanesische Firmen bauen MolkereiDie Investitionskommission in Diwaniya hat heute ein Memorandum of Understanding (MoU) mit einer Gruppe libanesischer Firmen unterzeichnet, die in den kommenden Jahren eine Reihe an Projekten in Höhe von umgerechnet 350 Millionen Euro realisieren wird, unter anderem den Bau einer Milchfabrik. Die libanesischen Firmen werden die nächsten 50 Jahre in die Molkerei investieren, so der Vorsitzende der Kommission Hakim al-Khazaali. „Erst danach wird die Milchfabrik Eigentum der irakischen Regierung.“ Rund 638.000 Quadratmeter Fläche wurden an der Hauptstraße nach Nadschaf für die Projekte veanschlagt. (08.2009; Aswat al-Iraq)
Indische Firma baut Zementwerk im SüdirakDie Investitionsbehörde Muthanna hat mit dem indischen Unternehmen RAD Internationals Group Vorverträge über drei Großprojekte in der Provinz unterzeichnet. Bei den Projekten handelt es sich um die Errichtung eines Elektrizitätswerks mit einer Leistung von 500 Megawatt, eines Zementwerks mit einer Kapazität von zwei Megatonnen jährlich und einer Wohnsiedlung mit 5000 Wohneinheiten. Über die Investitionssumme wurde nichts bekannt. Im Juli sollen Vertreter der Investitionsbehörde nach Indien reisen, um Machbarkeitsstudien und Details des Projekts zu besprechen. (19.06.2009, Aswat al-Iraq)
Britische Firma plant Fabrik für Natronlauge in SamawaDie Investitionsbehörde der südirakischen Provinz Muthanna hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass das britische Unternehmen Invest Paradise Absichtserklärungen für drei Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 700 Millionen Euro unterzeichnet. Die Investitionsvorhaben umfassen den Bau eines Einkaufszentrums, die Errichtung einer Fabrik für Natronlauge und den Bau eines internationalen Flughafens in Kooperation mit einer ebenfalls britischen Firma. (24.06.2009, Aswat al-Iraq)
Fotos: Thomas Grabka











